Willkommen beim Tanzclub Tusculum Einbeck

Tanzen in Einbeck!

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Aktuelles

Weihnachtsfeier 2014

Am 19.12. 2014 findet eine kleine Weihnachtsfeier in lockerer Atmosphäre in der Turnhalle
der Pestalozzi-Schule für alle Mitglieder statt. Beiträge in flüssiger und fester Form
bringt jeder selbst zur allgemeinen Verkostung mit. Es kann auch getanzt werden!

 

Neuer Anfängerkurs des Tanzclubs Tusculum

Ab Freitag, dem 14.11.2014, ab 19:00 Uhr wird in der Pestalozzihalle bei unserem Trainer Eugen ein neuer Anfänger- bzw. Wiedereinsteigerkurs für Tanzbegeisterte beginnen. An 12 Abenden werden Standard- und Lateintänze, die immer wieder auf Tanzveranstaltungen gebraucht werden, unterrichtet.

Wer kennt das nicht. Man hat eine Einladung zu einem Tanzabend erhalten und die letzten Tanzschritte, an die man sich erinnert, liegen Jahre zurück. Tanzt man die damals erlernten Schritte heute überhaupt noch? Welche Schrittfolgen gibt es überhaupt? Und welcher Tanz gehört eigentlich zu dem Lied, das gerade gespielt wird?

Falls mir der Takt und die Musik nicht weiter helfen, sollte ich lieber nach dem Text tanzen??

Diese Unsicherheiten wollen wir ihnen nehmen und bieten ihnen einen erfrischenden, lehrreichen und geselligen Tanzkurs an. In entspannter Atmosphäre werden ihnen in kurzer Zeit die Schrittfolgen und Tanzkenntnisse vermittelt, so dass sie anschließend ebenfalls entspannt jeden Tanzabend besuchen können.

Genießen Sie in dieser naßkalten Jahreszeit 90 Minuten lockere Tanzbewegungen und gute Laune.

Und wer weiß….Wenn sie Spaß am Tanzen finden, vielleicht wollen sie weitertanzen?

Wir vom Tanzclub Tusculum würden uns sehr freuen.

Die Kosten belaufen sich auf 60€ pro Person für 12 Termine jeweils Freitags von 19:00 bis 20:30 Uhr.

Natürlich ist das unverbindliche Vorbeischauen und das kostenlose Mitmachen am 14.11. erlaubt und erwünscht!

 

Neuer Tanzkreis beim Tanzclub Tusculum

Die kalte und dunkle Jahreszeit ist angebrochen, die Uhren wurden umgestellt und der Tag ist plötzlich schnell vorbei. Zu was soll man sich nun noch aufraffen? Es droht die rücksichtslos um sich greifende Bewegungsarmut.

Wie wäre es mit einer leichten sportlichen Betätigung wie Tanzen?

Und…. Sie können diese leichte Sportart mit ihrem Partner gemeinsam betreiben.

Tanzen ist Leben.

Wäre es daher nicht schön, gesund durch die kalte Jahreszeit zu tanzen?

Ab Sonntag, dem 30.11.2014, in der Zeit von 18:00 – 19:30 Uhr startet ein neuer Tanzkreis für Standard- und Lateintänzein der Hubehalle bei unserer Trainerin Bozena.

Wer also Lust zum Tanzen verspürt und die tristen Wintermonate in geselliger Atmosphäre verbringen möchte, dem bietet dieser Tanzkreis eine gelungene Abwechselung.Die Kosten belaufen sich auf 18€ pro Person und Monat. Anmeldeformular

Natürlich ist das unverbindliche Vorbeischauen und das kostenlose Mitmachen "beim ersten Mail" erlaubt und erwünscht! Das gilt auch für Nachzügler......

 

Nachruf

 

Unser liebes Mitglied

Siegfried Mudra


verstarb am 17. Oktober im Alter von 75 Jahren.

Viele von uns durften Siegfried in seiner Tätigkeit als Kassenwart und als Mitglied unserer Tanzgruppe ein kleines Stück auf seinem Lebensweg begleiten. Seine fröhliche, aufrichtige und gewissenhafte Art wird uns immer fehlen. Er wird uns allen in liebenswerter Erinnerung  bleiben und wir werden seiner stets in Ehren gedenken.

Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Frau Bärbel und seiner Familie.


Vorstand und Mitglieder des TC Tusculum e.V. Einbeck

 


 

Hubert und Beate Bartzik erneut Vizelandesmeister in der SEN I C LATEIN

Hubert u BeateAm 8. Juni 2013 fanden die diesjährigen Gemeinsamen Landesmeisterschaften Nord Latein im TTC Savoy Norderstedt statt und Hubert und Beate machten sich an diesem Vormittag auf den Weg in den Norden. Insgesamt waren in ihrer Klasse neun Paare am Start und die beiden qualifizierten sich problemlos für die Endrunde, die mit fünf Paaren getanzt wurde. Lediglich der Landesmeister wurde in der Endrunde ziemlich einheitlich bewertet, bei allen anderen Paaren waren sich die Wertungsrichter offensichtlich nicht so einig. Hubert und Beate hatten viele "Zweien" und "Dreien" in ihrer Wertung, belegten aber insgesamt dann leider doch nur den 5. Platz. Das ändert aber nichts daran, dass sie von der Niedersachsen-Auswahl nach dem Siegerpaar souverän den 2. Platz, also den Vizelandesmeister-Titel mit nach Hause nehmen durften und am Sonntag beim Training stolz ihre Medaillen zeigten.
Das Paar war sehr optimistisch nach Norderstedt gefahren, da sie eine Woche zuvor noch im "hochwasssergeplagten" Halle beim Seniorenwochenende des TC Schwarz-Silber Halle gestartet waren und hier absolut keinen Zweifel daran ließen, dass sie die Gewinner des Tages sind. Aufgrund des kleinen Startfeldes wurde gleich eine Endrunde getanzt und hier mussten Hubert und Beate lediglich noch die Samba an ein anderes Pärchen abgeben. Danach waren sich alle Wertungsrichter einig und sie gewannen alle drei weiteren Tänze und somit das Turnier.
Auch im Standardbereich hatten Hubert und Beate am Pfingstwochenende bei den Tanzturnieren im Harz ihren derzeitigen guten Leistungsstand unter Beweis gestellt. Hier waren sie zunächst am Samstag in Wernigerode zum 41. Rathauspokal in der SEN III A gestartet und holten sich bereits in der Vorrunde 23 von 25 möglichen Kreuzen. Zwei Wertungsrichter sahen Hubert und Beate auch ganz sicher auf dem 2. Platz in diesem Turnier. Da allerdings die anderen Wertungsrichter eher zu einem 6. Platz neigten, mussten sie sich bei diesem Turnier dann leider doch mit einem 5. Platz von immerhin 17 Paaren zufriedengeben.
Am darauffolgenden Pfingstsonntag fuhren sie dann gleich noch einmal zu den Turnieren um die Pokale des 62. Oberharzer Tanzsport-Seminars nach Braunlage-Hohegeiß, wo sie wiederum bereits in der Vorrunde der SEN III A mit 24 Kreuzen klarmachten, dass sie in die Endrunde gehören und an diesem Tag problemlos den 2. Platz von 18 Paaren belegten. Das bedeutet, dass Hubert und Beate derzeit nicht mehr vom Siegertreppchen wegzudenken sind.
Auch unsere Hauptgruppen-Standardpaare der D- und C-Klassen hatten Anfang Juni ihre Landesmeisterschaften in Nienburg. Hier nahmen aber leider nur Marcel Bergmann und Wiebke Heins teil. Diese beiden hatten an dem Tag nicht so viel Erfolg und mussten sich mit einem 19. Platz von 22 zufriedengeben. Die anderen drei Paare nahmen nicht teil an ihrer Landesmeisterschaft.

 

Erster Start in der Vereinsgeschichte des TC Tusculum in Blackpool (England)
mit Helmut und Angelika

Winter GardensHelmut Bresch und Angelika Nothdurft haben in diesem Jahr Tanzgeschichte für den TC Tusculum geschrieben; denn sie sind das erste Paar seit Gründung des Vereins, welches sich für einen Start im legendären Blackpool qualifiziert hat und dort auch gestartet ist.
Das Blackpool Dance Festival findet jährlich in den Ballräumen der „Winter Gardens“ in Blackpool statt. Hier in dem kleinen Seestädtchen Blackpool, zwischen Manchester und Liverpool, wird seit 1920 Tanzgeschichte geschrieben, denn in den imposanten und eindrucksvollen Tanzsälen hat der Turniertanz in der heutigen Form seinen Anfang gefunden und ist bis heute das einzigartigste Tanzereignis der Welt, sowohl für Amateure als auch für Profis. 1920 hießen die getanzten Tänze noch "Waltz, Two Step und Foxtrott".
Nach dem Pfingstwochenende machten sich Helmut Bresch und Angelika Nothdurft auf den Weg nach Blackpool und trafen bereits erste bekannte Gesichter am Flughafen in Frankfurt, was die weitere Reise doch gleich erleichterte. Man stieg am Flughafen in Manchester gemeinsam in den Zug nach Blackpool und von dort verteilte man sich auf die verschiedenen Hotels des kleinen Seestädtchens. Helmut und Angelika hatten ein Zimmer direkt am Meer gebucht, mussten allerdings zunächst einmal drei Zimmerwechsel in Kauf nehmen, bis das richtige Zimmer gefunden war. Mal konnte man sich kaum drehen im Bad, dann störten wieder Balken mitten im Zimmer in Augenhöhe oder die Fenster waren so undicht, dass man vor Lärm nicht schlafen konnte, denn es war verdammt stürmisch am Meer – aber alle Menschen, die sie ansprachen waren zu jeder Zeit total nett, hilfsbereit und liebenswert. Auch das Frühstück am nächsten Morgen war etwas gewöhnungsbedürftig für unsere Sportler, schmeckte aber trotzdem fantastisch. Blackpool selbst ist ein Urlaubsort, wo die Pubs schon morgens um 11 h mit Livemusik und Karaoke daherkommen und wo sehr viele Engländer ihren sog. „Junggesellenabschied“ feiern – eben eine Partyhochburg. Neben den Winter Gardens gibt es noch den Blackpooltower, von dem man eine tolle Sicht über die Stadt und die Umgebung hat. Natürlich hat auch der Blackpooltower alte und ehrwürdige große Tanzsäle, wohin viele der Sportler zum Eintanzen wanderten. Generell spielt die Tanzerei hier offensichtlich noch eine sehr große Rolle.
In England bzw. Blackpool ist aber auch alles anders, als die beiden Tänzer es sonst von ihren Turnieren, die mittlerweile ja häufig international getanzt werden, gewohnt sind. So gibt es in Blackpool z. B. nur eine Senioren-Klasse ab 35, die sog. F 1. Das heißt, die Mitstreiter von Helmut und Angelika waren erheblich jünger als sie selbst und es gab mit ihnen nur einige wenige Paare in der Altersklasse (SEN III), die sich dieser großen, jungen Konkurrenz aus aller Welt stellte. 2013 war das 88. Festival und es waren 2.953 Paare aus 60 Ländern in 12 verschiedenen Tanzveranstaltungen am Start. Blackpool
Sahen die "Winter Gardens" äußerlich noch recht unscheinbar für das Paar aus, so war die Überwältigung nach Betreten der vielen kleinen und des großen Ballsaales doch beiden ins Gesicht geschrieben. Es übertraf alles bisher Gesehene bzw. „Getanzte“. Hier erscheinen auch die Zuschauer in Abendgarderobe und zahlen im Durchschnitt ca. 50,-- Englische Pfund Eintritt, um die Paare tanzen zu sehen. Hier werden die Eintrittskarten, auch für die Tänzer, bereits zwei Monate vor dem Ereignis noch per Post an die Teilnehmer und Zuschauer verschickt. Es gibt keinen Check-In, sondern man nimmt sich seine Rückennummer von einem großen Stapel im Halleneingang. Dazu muss vorher ein "Turnierleitfaden" gekauft werden, damit man Rückennummer und Startzeit erhält. Es gab in den Tagen viele Momente, in denen Angelika dachte „die spinnen – die Engländer“, was aber absolut liebenswert gemeint war. In Blackpool werden auch nur vier Tänze im Standard- und Lateinbereich getanzt; es entfallen der Wiener Walzer und der Jive. Auch ist die Reihenfolge der Tänze eine andere: man tanzt Langsamen Walzer, Slowfox, Tango und dann den Quickstep.
Ist die erste Runde überstanden, gibt es keine Informationen über ein Weiterkommen oder nicht. Alle Paare müssen zur zweiten Runde wieder startbereit an der Fläche stehen und dürfen hoffen, dass sie ein weiteres Mal aufgerufen werden. Ab der dritten Runde spielt dann sogar ein zwölfköpfiges Orchester für die Tänzer, „The Empress Orchestra“; das Wertungsgericht wechselt innerhalb des Turnieres und die Garderobe wird noch edler und feiner. Wertungsrichter sind keine geringeren Tanzgrößen wie z. B. Richard Gleave, Marcus Hilton, Lorraine Barry oder Carmen.
In dem Amateurturnier von Helmut und Angelika waren insgesamt 175 von 199 gemeldeten Paaren am Start und das Paar war total überrascht, als es nach der Vorrunde zu einer weiteren Runde auf die riesige Fläche gerufen wurde. Die Aufregung war riesengroß, denn damit hatten Helmut und Angelika bei der jungen Konkurrenz niemals gerechnet. Zum Schluss belegten sie den 119. Platz von 175 und schlugen somit immerhin 56 Paare aus aller Welt. Mittlerweile machte es den beiden so viel Spaß, dass sie recht traurig waren, als sie nicht noch ein drittes Mal starten durften. In der Vorrunde erzielten die beiden in drei von vier Tänzen jeweils 7 von 9 möglichen Kreuzen und lediglich im Tango 6 Kreuze, insgesamt also 27 von 36 Kreuzen. Leider konnten sie dies Ergebnis in der zweiten Runde nicht mehr wiederholen, da war dann der Tango mit immerhin noch vier Kreuzen der beste Tanz.
Sowohl Bozena Reimann als auch Thomas Rostalski als Trainer waren sehr beeindruckt von den Ergebnissen, denn lt. ihrer Aussage ist es schon etwas Besonderes, in Blackpool eine Runde weiter zu kommen.
Dieses war das letzte Turnier, was Helmut und Angelika für den TC Tusculum getanzt haben. Da sie zeit- und entfernungsbedingt an keinem Gruppentraining des Tusculum mehr teilnehmen können, baten sie um Passivstellung und wollten lediglich ab und zu noch zum freien Training zum Tusculum kommen, wenn die Hallen nicht benötigt werden, was ihnen aber verwehrt wurde. Umso mehr hat sich das Paar darüber gefreut, dass befreundete Vereine sofort bereit waren, kostenlose Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen - vielen Dank an dieser Stelle.

Adieu
Bye Bye
Auf Wiedersehen

 

Oster-Marathon für Tusculum-Paare in Berlin und Heiligenhafen

Ostern war für unsere Turnierpaare wieder mal ein anstrengendes und aufregendes Fest mit vielen Turnieren in Berlin und Heiligenhafen.
Während es die jungen Paare und unser Latein-Paar nach Berlin zum Blauen Band zog, machten sich die Senioren, Helmut und Angelika, auf den Weg nach Heiligenhafen, wo alljährlich eins der vier Ranglistenturniere der SEN III S (Goldene 55) im Rahmen der Veranstaltung der TSG-Creativ Norderstedt unter dem Motto "Die Ostsee tanzt" stattfindet. 
Helmut & AngelikaDieses war nach Coswig das zweite Ranglistenturnier für Helmut Bresch und Angelika Nothdurft und die beiden freuten sich sehr über einen 36. von 55 Plätzen. Zwar wurde ein Platz unter den ersten 30 Paaren oder gar die 24iger Runde angestrebt, aber man darf nicht vergessen, dass sich bei diesen sog. "RL-Turnieren" generell nur die besten Paare des Landes treffen und somit vordere Plätze nur sehr schwierig zu erreichen sind. Insgesamt reichte dieser 36. Platz immerhin dazu aus, dass Helmut und Angelika auf der Deutschen Rangliste jetzt nach nur zwei getanzten Turnieren bereits auf Platz 29 von immerhin 84 Teilnehmern ist. Das Paar möchte dieses Jahr unbedingt an der jährlichen Endveranstaltung in Elmshorn teilnehmen, zu der die jeweils 28 besten Paare des Jahres geladen werden. Hiervon trennt sie im Moment nur noch ein Platz. Das nächste RL-Turnier steht bereits fest im Kalender und findet am Pfingstsamstag in Braunlage-Hohegeiß statt.
Am Sonntag konnten sie dieses Ergebnis dann für sich in einem weiteren SEN III S-Turnier noch einmal steigern; hier ertanzten sie sich den 11. - 12. Platz von 25 Plätzen mit 19 von 25 Kreuzen und waren somit in der vorderen Hälfte und damit auch zufrieden. Dabei darf man nicht vergessen, dass Helmut und Angelika insgesamt nicht mal drei Jahre miteinander tanzen und die Konkurrenz in der Regel doch eher auf viel mehr Tanzerfahrung (vom Meister in der Hauptklasse und somit mehr als 30 Jahren Turniererfahrung, bis zu Tanzschullehrern, Deutschen Meistern und hauptberuflichen Trainern ist in der Sonderklasse alles an Tänzern vertreten) zurückblicken kann.
Die Paare, die die Reise nach Berlin auf sich genommen hatten, hatten zunächst mit ganz viel Schnee, Verkehrs-Chaos und somit verspäteter Anreise zu kämpfen.
Hier tanzte zunächst in der D-Klasse unser neues Paar Karsten Becker und Nina Leuchtmann an zwei Tagen die HGR D. Dieses war für Karsten und Nina überhaupt erst das zweite Turnier und das erste Turnier in solchen Größenordnungen. Konnten Sie am ersten Tag mit einem 63. – 66. Platz von 68 Paaren immerhin noch zwei Paare schlagen, mussten sie sich allerdings am Folgetag mit einem geteilten 64. - 66. Platz von 66 Paaren und somit 0 Punkten zufrieden geben. Wichtig war jedoch der Spaß- und Erfahrungsfaktor und die nächsten Turniere sind bereits gemeldet, so dass sich Karsten und Nina von diesem Ergebnis nicht beeinflussen lassen haben.
In der HGR C waren sowohl Sebastian und Christina Woschek als auch Marcel Bergmann und Wiebke Heins am Start. Konnten sich Marcel und Wiebke am ersten Tag noch über eine erste Zwischenrunde und einen 56. – 59. Platz von 98 Paaren freuen, reichte es am zweiten Tag leider nur noch für die Vorrunde auf Platz 76 - 78 von 95 Paaren.
Für Sebastian und Christina lief dieses Wochenende noch schlechter. Sie schieden beide Male in der Vorrunde (97. - 98. Platz am ersten Tag und 86. - 87. Platz am zweiten Tag) aus. Das war bei diesen großen Startfeldern sicher nicht das gesetzte Ziel. Allerdings sprechen wir hier auch von einer starken Konkurrenz und einer längeren Turnierpause von Sebastian und Christina.
Daniel Grosch und Marina Pank tanzten in Berlin als A-Paar ihr erstes WDSF-Turnier. Das heißt, sie durften als A-Paar die internationale S-Klasse in der Hauptgruppe (HGR) mittanzen. Und in diesem international besetzten Turnier konnten sich Daniel und Marina immerhin einen 96. – 97. Platz von 121 Startern ertanzen und schlugen somit mehr als 20 Paare. In der zweiten Vorrunde verbesserten sie ihr Ergebnis sogar noch um 5 Kreuze.
In den zwei weiteren A-Turnieren konnten sich Daniel und Marina an beiden Tagen in die erste Zwischenrunde tanzen und verfehlten am zweiten Tag mit einem tollen 29. - 30. Platz von 69 Paaren nur ganz knapp die 24iger Runde bzw. das Viertelfinale. Aber auch am ersten Tag erlangten sie mit einem 47. Platz von 74 ein sehr gutes Ergebnis, so dass zumindest Daniel und Marina mit den Ergebnissen dieses Osterwochenendes sehr zufrieden waren.
Hubert und Beate Bartzik waren an diesem Wochenende nach Berlin gefahren, um Punkte für ihr Lateinstartbuch zu sammeln. Da es im Seniorenbereich meistens nur sehr kleine Startfelder bei den Lateintänzern gibt, müssen Großveranstaltungen wie das Blaue Band genutzt werden. Leider lief es am ersten Tag für Hubert und Beate auch noch nicht wie erhofft und sie konnten nur einen 15. – 16. Platz von 20 belegen. Am zweiten Tag erreichten Hubert und Beate dann die 1. Zwischenrunde und konnten sich über einen 11. Platz von 26 Startern freuen, so dass das Wochenende insgesamt immerhin 19 Punkte für das Startbuch gebracht hat.
Sowohl Berlin als auch Heiligenhafen ist ein fester Bestandteil in den Terminkalendern unserer Turnierpaare, weil trotz manchmal fehlender Punkte das Miteinander und der Spaß immer im Vordergrund stehen.

 

World Championship SEN III 2013 in Antwerpen

...eine etwas andere Turnier-Nachbetrachtung...

Eigentlich fingen die negativen Dinge dieser WM schon in der Vorankündigung an.... Auf der Internetseite zum 13th Antwerp Stars Cup gab es bis kurz vor WM-Beginn weder Zeitangaben für die Turnierbeginne noch andere brauchbare Informationen. Dieses ist jedoch bei solchen Veranstaltungen für die Paare sehr wichtig und sei es nur deswegen, weil die 1 ½ Stunden Frisur- und Make-up-Termine zu reservieren und einzuplanen sind.  Als die Veranstalter endlich mit den genauen Zeiten raus rückten, mussten alle Termine bei MINO-Styling neu organisiert werden, was dazu führte, dass Angelika am WM-Tag bereits morgens um 6.30 h mit dem Lieferwagen von MINO (Michael und Norbert) mit zur Turnierstätte fahren musste. Hier liefen dann bei miesem Wetter und kalten Temperaturen zwar viele, scheinbar wichtige Personen durch die Gegend, aber niemand war bereit, uns trotz vorheriger Zusage in die Hallen zu lassen.... Unser erster Eindruck von Antwerpen war einfach nur hässlich; ja, wir fanden die Stadt schlichtweg furchtbar. Das änderte sich auch nicht sonderlich, als wir in unserem „vorgeschlagenen“ Hotel ankamen. Das Hotel-Upgrade für 95,00 € im Deluxe-Room beschränkte sich auf ein sehr kleines, warmes und lautes Zimmer, gelegen an einem riesigen Autobahnkreuz. Allerdings mit einem sehr „damenfreundlichen“ Bad, d. h. große Spiegel, viele Spiegel, viel Platz usw.. Von dem Frühstück für 21,-- € pro Person und Tag, macht 126,-- € für das Wochenende, gab es genau vier Tassen Tee und vier Brötchen, weil Frühstücks- und Turnierzeiten ebenfalls nicht wirklich miteinander harmonierten. Das waren sicher die teuersten Brötchen unseres Lebens – zumal wir am Samstag komplett auf das Frühstück verzichten mussten. Antwerpen TurnierstätteAber es gibt natürlich auch schöne Dinge von Antwerpen zu berichten. Der Austragungsort der Weltmeisterschaft war sehr schön hergerichtet, es gab eine große Tanzfläche und genügend Platz für die Paare und die Zuschauer. Die Weltmeisterschaft selbst verlief für uns dann eher wenig positiv, weil wir bereits in der Vorrunde ausgeschieden sind, was so nach der letzten WM auf Mallorca natürlich keinesfalls geplant war. Dieses lag sicher auch daran, dass wirklich verdammt viele gute Tänzer am Start waren; ganze Nationalmannschaften aus Kanada, China, Japan, Italien, Australien und vielen anderen Ländern waren eingeflogen, immer dabei der große Trainerstab, Betreuer usw..So standen wir dann halt ziemlich allein an der Fläche und konnten nicht so richtig einschätzen, was wir gerade richtig oder falsch machen. Egal, nach dem ersten Schock über das Ergebnis (167. -172. Platz von 232) fanden wir in der Stadt noch eine nette Pizzeria. Das Essen war fantastisch, aber auch reichlich teuer. Irgendwie ist Antwerpen insgesamt sehr teuer. Pro Turnier waren immerhin nicht weniger als 39,-- € Startgeld fällig. Nichts desto trotz starteten wir am Samstag noch einmal in der SEN II, was aber mit einem 83. - 95. von 95 Plätzen noch schlimmer endete. Aber heute hatten wir zumindest auch einen Coach dabei. Michael, der selbst auch Trainer und Wertungsrichter ist, hatte zwischen dem Stylen der Damen etwas Luft und sagte uns, was wir falsch machen. Da wir aber auch hier keine Chance auf eine zweite Runde bekamen, konnten wir es leider nicht mehr besser machen. Antwerpen historischer AltmarktDanach machten wir uns auf, die Stadt ein wenig anzuschauen und siehe da, es gibt auch tatsächlich schöne Plätzchen in dieser Stadt. Wir fuhren in die historische Altstadt auf den Grotemarkt mit seinen ganz eigenen Häusern, schauten uns den Steen an der Schelde an und bummelten durch die vielen kleinen Straßen. Das war richtig nett und es schien endlich einmal die Sonne. Hier in der Innenstadt trafen wir dann auch ganz viele unserer „Mitkämpfer-Freunde-Gegner“ wieder, die den freien Nachmittag ebenfalls zu einem Stadtbummel nutzten. Während die Dame den Abend dann noch einmal bei MINO zwecks Hochsteckfrisur verbrachte, schaute sich Helmut die Turniere der International Open Standard und Latein an. Auch hier gewaschene Preise, 50,-- € Eintritt pro Tag und trotzdem ein ausverkauftes Haus. Es gibt tatsächlich Menschen, die das gern bezahlen, was uns ja dann doch ein wenig stolz machen darf. Auf dem Rückweg hielten wir noch schnell an einer Dönerbude, weil wir glaubten, dass sei billiger (doch weit gefehlt - eine Lasagne und ein Dönerteller = 22,-- €), holten uns die Freigetränke von der Hotelbar und aßen ganz gemütlich auf unserem Zimmer. Am Sonntag starteten wir dann ein letztes Mal in einem WDSF SEN III Turnier. Da wir die gleichen Wertungsrichter wie am Vortag hatten, reichte es auch in diesem dritten Turnier nur für 78. - 81. Platz von 96. Aber das war uns inzwischen egal, denn wir hatten unseren Frieden mit dieser WM geschlossen. Wir haben nicht die Leistung gezeigt, die wir normalerweise zeigen können und das hat sich eben so ausgezahlt. Trotz horrender Kosten waren wir froh, dass wir dabei sein durften – und sei es nur, um all die anderen liebenswerten und verrückten Paare wiederzutreffen.

 

Hubert und Beate Bartzik erneut erfolgreich auf den Landesmeisterschaften SEN I C Latein

Nachdem Hubert und Beate Bartzik bereits 2011 den Landesmeistertitel in der SEN II D LAT nach Einbeck geholt hatten, holten sie sich in diesem Jahr den Vizelandesmeistertitel! Während fast alle anderen Tusculum-Turnierpaare am zweiten Septemberwochenende in Vellmar ihr Standardtanzen unter Beweis stellten, fuhren Hubert und Beate den weiten Weg zum TSC Schwerin, der in diesem Jahr die Gemeinsamen Landesmeisterschaften NORD für die HGR II Standard und Latein sowie die SEN I D + C Latein im Evita-Forum in Demen austrug. In der Klasse von Hubert und Beate waren leider nur vier Paare am Start, von denen drei Siege dann auch an den Niedersächsischen Tanzsportverband gingen und Hubert und Beate Bartzik den Titel des Vizelandesmeisters mit nach Einbeck nehmen durften. Alle Teilnehmer lobten die tolle Fläche, die schöne Musik und die Durchführung der gesamten Veranstaltung, so dass hervorragende Rahmenbedingungen für die Turniere vorlagen. Das merkten sowohl die anwesenden Paare als auch eine große Zuschauerzahl, die die Paare begeistert anfeuerte. Herzlichen Glückwunsch an Hubert und Beate!

 

5. Sommercamp 2012 mit Bozena Reimann in Bad Nenndorf

Auch in diesem Jahr führte Bozena Reimann im VFL Dorado Bad Nenndorf ihr viertägiges Sommer-Trainingslager für Standardtänzer durch und natürlich waren auch wieder zwei der Tusculum-Paare der Einladung ihrer Trainerin gefolgt.
Am ersten Tag stand zunächst das Thema "Balance" und damit das verbundene bessere bzw. präsentere Aussehen der Paare im Vordergrund und sowohl Hubert und Beate als auch Helmut und Angelika quälten sich gemeinsam mit den Bad Nenndorfer Paaren bei hochsommerlichen Temperaturen durch ihre Trainingsaufgaben. War auch hier aller Anfang schwer, konnten die Paare schon nach kurzer Zeit bei einer Videoanalyse feststellen, dass sich ihr Haltungs- und auch ihr Fortbewegungsbild verbessert hatten. Das motivierte natürlich sehr. An diesem Tag wurden die Themenschwerpunkte hauptsächlich im Langsamen Walzer und im Slowfox trainiert - am Anfang in den Basics, danach in den verschiedenen Posen der einzelnen Paare. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde dann noch eine Endrunde getanzt, bevor der Abend gemütlich bei Sekt ausklang. Am zweiten Tag stand dann u. a. das "Rechtsfleckerl" aus dem Kontracheck mit einem speziellen Ausgang auf dem Programm, bevor auch hier wieder die Balance in allen Tänzen gefordert wurde. Nach der Practice Night wurden wieder Endrunden mit Videoaufzeichnungen getanzt. Aufgrund des schönen Sommerwetters wurde an diesem Tag zum gemeinsamen Abendessen im Freien geladen, was allen Beteiligten sehr gut gefiel. Natürlich wurden auch Themen wie Stretching, Trainingsplanung und Trainingsaufbau durchgenommen, bevor es dann zur Videoanalyse kam.
Das gesamte Sommercamp erstreckte sich über vier Tage und die Tusculum-Paare waren sehr traurig darüber, dass sie aus arbeits- bzw. urlaubstechnischen Gründen nur an zwei Tages des Trainingslagers teilnehmen konnten - zumal sie auch am zweiten Trainingstag von den Bad Nenndorfern wieder zum Sekt eingeladen wurden. Dennoch konnten sie auch an diesen zwei intensiven Trainingstragen wieder ganz viele neue Erkenntnisse und Erfahrungen mit nach Hause nehmen und freuen sich nun auf ihre nächsten Turnierteilnahmen.
Sommercamp 2012

 


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