Willkommen beim Tanzclub Tusculum Einbeck

Tanzen in Einbeck!

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Breitensport

Breitensport


Unsere Breitensport bzw. Hobbytanzgruppen tanzen an verschiedenen Wochentagen mit verschiedenen Trainern.

Eugen Khod beginnt am Freitagabend sozusagen mit dem Start ins Wochenende. Hier wird immer freitags in der Pestalozzi-Turnhalle in der Zeit von 20.30 Uhr bis 22.00 Uhr das komplette Spektrum der Standard- und Lateintänze sowie Salsa mit vielen tollen Choreografien angeboten.
Bei dieser Gruppe handelt es sich um eine Fortgeschrittenengruppe, die schon seit mehreren Jahren besteht. Mit einigen Vorkenntnissen und etwas Ausdauer ist aber auch ein Einstieg in dieser Gruppe noch jederzeit möglich und viel Spaß garantiert.

Bozena Reimann unterrichtet dann im Anschluss von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr die fortgeschrittenen Tänzer sowie auch neue Anfängergruppen von 18.00 h - 19.30 Uhr in der Hubehalle. In dieser Fortgeschrittenengruppe sollten ebenfalls wie am Freitag schon gute Tanzkenntnisse und ein gewisses Figurenrepertoire vorhanden sein; hier spielen nicht nur die Figuren in den einzelnen Tänzen eine Rolle, sondern auch die Technik ist sehr wichtig.

In der Anfängergruppe geht es in erster Linie auch bei Bozena darum, die Paare auf die kommenden "Ball- und Festaktivitäten" vorzubereiten, damit niemand mehr auf seinem Platz sitzen bleiben muss, wenn die Band aufspielt. Hier ist es dann auch völlig egal, was gespielt wird - die Paare sind perfekt für das Parkett gerüstet und werden sicher viel Spaß daran haben.Bozenas Gruppe

 

Selbstverständlich bietet auch der Tusculum selbst immer wieder vereinseigene Möglichkeiten wie z. B. Weihnachtsfeier, DTSA-Abnahme, Fachverbandsball und Bälle von befreundeten Vereinen an, wo die erworbenen Tanzschritte dann aktiv getanzt werden können.

In den Schulferien wird im TC Tusculum e. V. Einbeck nicht getanzt - da haben auch unsere Tanzpaare Ferien.







B R E I T E N S P O R T - A B C


Der Vielfalt im Breitensport-Tanzen sind keine Grenzen gesetzt; hierzu gehören Disziplinen wie das Standardtanzen, Lateintanzen, Discofox, Stepptanz, Rock’n’Roll und Boogie-Woogie, Jazz-Dance, Hip-Hop und Break Dance, Salsa und Merengue, Tango Argentino, Modetänze, Alte Tänze, New Vogue-Tänze, Formationen, Showtanz, Line Dance und viele Tänze mehr. Jedem Tanz kann man einen bestimmten Ausdruck bzw. Schlagwort zuordnen. Anbei eine kleine Auswahl und Einführung in die Charakteristik der einzelnen Tänze:


Die Standardtänze

LANGSAMER WALZER
Der Langsame Walzer steht für Genuss, wird im 3/4-Takt gespielt und hat 28 - 30 Takte pro Minute. Er entwickelte sich in den 20iger Jahren in England aus dem Boston und heißt deshalb auch oft "English Waltz". Er gilt als der schwierigste Standardtanz. Das Paar schwingt dabei in raumgreifenden Drehungen wie ein Pendel von Höhepunkt zu Höhepunkt.

TANGO
Der Tango ist ein kraftvoller Tanz, der im 2/4- oder auch 4/4-Takt (31 - 33 Takte pro Minute) gespielt wird. Dieser Tanz stammt aus Argentinien und ist, dem Stakkato der Musik entsprechend, geprägt vom Wechsel zwischen Aktion und Pause. Die "ruckartigen Aktionen" (von knappen und schnellen Kopfbewegungen begleitete Schritte) werden im Knie weich abgefangen, was dem Tango das Doppelgesicht verhaltener Leidenschaftlichkeit gibt.

WIENER WALZER
Der Wiener Walzer ist ein uralter, vor allem im Alpenraum beheimateter Volkstanz, der wegen seiner "Ungezügeltheit" oft bekämpft wurde. Er steht vor allem für Beschwingtheit und wird ebenfalls wie der Langsame Walzer im 3/4-Takt, allerdings mit 58 - 60 Takten pro Minute, also doppelt so schnell, getanzt. Sein Reiz liegt nicht im Figurenmaterial, sondern im berauschenden Körperschwung. Erst 2011 wurde der Figurenkatalog im Hinblick auf Posen etc. für diesen Tanz geöffnet.

SLOW FOXTROTT
Dieser Tanz steht für Souveränität, wird im 4/4-Takt mit 28 - 30 Takten pro Minute gespielt und entstand um 1900 aus dem Ragtime und amerikanischer Marschmusik. Inzwischen entwickelte er sich zum Klassiker unter den "englischen Tänzen". Die linearen Schrittmuster, auf natürlicher Gehbewegung basierend, wirken bei kunstvoller musikalischer Interpretation und lässigem "Understatement" faszinierend.

QUICKSTEP
Hier geht es zu allererst um Spritzigkeit und Lebensfreude. Der Quickstep wird auch im 4/4-Takt, aber schnell mit 50 - 52 Takten pro Minute gespielt. Er entstand Mitte der 20iger Jahre. Im Gegensatz zum Langsamen Walzer, mit dem ihn geschlossene Drehungen und Chasses verbinden, ist der Quickstep dadurch charakterisiert, dass die Körpergeschwindigkeit bei Slow fast die gleiche ist wie bei Quick oder bei besonders schnellen Schrittfolgen. Er gilt als "Sekt unter den Weinen" der Standardtänze: perlend in seinen langestreckten Bewegungen und spritzig in seinen Hüpfschritten.


Die Lateintänze

SAMBA
Die Samba hat 50 - 52 Takte pro Minute und einen 2/4-Takt. Sie stammt aus Brasilien bzw. uralten Kreistänzen der Bantu-Neger und steht für Dynamik. In Wiegeschritten und Voltadrehungen, Rollen und Promenadenläufen bewegen sich die Paare wellenförmig durch den Raum.

CHA-CHA-CHA
Der Cha-Cha-Cha stammt aus Kuba, wird im 4/4-Takt und 30 - 32 Takten pro Minute getanzt und sein Schlagwort heißt "Koketterie". Er wurde aus dem Mambo entwickelt und 1957 nach Deutschland importiert. Der Cha Cha hat viele Elemente aus anderen Tänzen in sich aufgenommen, besonders aus Jazz, Beat und Disco; in ihm kommen übermütige Ausgelassenheit und koketter Flirt zum Ausdruck.

RUMBA
Die Rumba wird ebenfalls im 4/4-Takt und 25 - 27 Takten in der Minute getanzt. Sie stammt aus dem Mambo-Bolero und ist mit der Habanera verwandt und steht für Sehnsucht. Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht und der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit. Sie ist der Klassiker unter den Lateintänzen, erfordert Ausdruckskraft und Sparsamkeit der Mittel.

PASO DOBLE
Der Paso Doble ist eine in Spanien und Frankreich entwickelte Darstellung des Stierkampfs mit Einschluss von Flamenco-Elementen. Er steht für Stolz und wird im 2/4-Takt und 60 - 62 Takten pro Minute getanzt. Die Dame stellt das rote Tuch des Toreros dar (nicht den Stier) und somit bewegen sich Dame und Herr gemeinsam um einen imaginären Stier. Die Musik, ein spanischer Marschtanz, besteht aus einer Einleitung und zwei Hauptteilen mit genau festgelegten Höhepunkten, nach denen sich dann die Choreografie richtet. Der Paso Doble erfordert große Präzision und einen durchgehaltenen starken Muskeltonus.

JIVE
Der Jive ist der letzte der fünf Lateintänze und ist Ausdruck von Ausgelassenheit. Er hat einen 4/4 Takt mit 42 - 44 Takten pro Minute. Der Jive wurde als "Jitterbug" und "Boogie-Woogie" um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht. Mit ihrer Off-Beat-Betonung auf "zwei" und "vier" verrät die Musik ihren afrikanischen Ursprung. Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck und war der "Tobetanz" der Vor-Beat-Generation, aus dem sich auch der akrobatisch-athletische Rock’n’Roll entwickelt hat.


Weitere Tänze

DISCOFOX
Der Disco-Fox etablierte sich in den Jahren 1973/74 als moderner Paartanz in Deutschland. Figuren aus dem Boogie-Woogie und Swing prägten diesen attraktiven Tanz mit der Musik aus den akutellen Pop-Charts. Die sog. Wickelfiguren des USA-Hustle komplettierten den Disco-Fox-Tanzstil in Deutschland. Die jüngste Entwicklung in Europa weist Einflüsse aus lateinamerikanischen Performance-Tanzstilrichtungen, wie Rumba und Salsa, aber auch Tango und Tango-Argentino auf. Freie Kreationen erfinderischer Tanzpaare der Tanzlokalitäten, Showtanzeinflüsse und internationale Workshops vermischen den europäischen mit dem amerikanischen Tanzstil. Das Ergebnis ist die Wandlung vom Festivitätentanz zum abwechslungsreichen, interessanten und sportlichen Mode- und Gesellschaftstanz.

ARGENTINISCHER TANGO
Tango Argentino ist Verheißung, Erotik und Illusion, Freudschaft, Liebe und Hass, Temperament, Aggression und Melancholie, Freude, Trauer und Enttäuschung und stammt, wie der Name schon sagt, aus Argentinien. Dieser Tanz der körperlich ausgedrückten Leidenschaften wird eng umschlungen getanzt und hat seine Wurzeln im Volk. Das Paar hält immer wieder in den Bewegungsabläufen spontan inne; so entsteht eine besondere Anspannung, welche in der Musik und Tanz eine neue Einheit bilden können. Der Tango lebt von der gleichzeitigen Nähe und Distanz der Tanzpartner. Im Wesentlichen herrscht ein Zweier-Takt vor 4/8. Im Gegensatz zu anderen Musikrichtungen, die meist improvisiert werden, wird der Tango immer vorher komponiert und mit einem vorgezogenen Akkord ausgeführt. Ein unerlässliches Musikinstrument für den Tango Argentino ist das Bandoneon. Bereits im frühen 20. Jahrhundert war das Instrument ein prägender Bestandteil eines "Orquesta Tipica". Auch in späteren musikalischen Entwicklungen, wie dem Tango Nuevo oder dem Electrotango blieb der prägende Einfluss des Bandoneons erhalten. In vielen Tangos besungen, stiftet das Bandoneon mit dem Tango bis heute eine Identität und wird in Südamerika liebevoll bis heute als beste deutsche Erfindung gepriesen.

SALSA
Salsa heißt so viel wie "Soße" und ist eine Mixtur diverser oft unbenannter Tanzfiguren und wird regional in sehr unterschiedlichen Stilen getanzt. Die enge Tanzhaltung entspricht eher einer Umarmung aus dem Tango Argentino und die Führung ist auch ähnlich "locker". Sehr viele Figuren werden aus einer Doppelhandhaltung getanzt. Da der Salsa-Rhythmus sehr schnell ist, tritt man bei den Vorwärtsschritten eher "stampfend" mit dem ganzen Fuß auf und setzt Rückwärtsschritte oft nur kurz mit dem Ballen an. Beim Salsa dominiert die Führung des Herrn.

 



D T S A  -  Abnahmen im Tusculum

Der Deutsche Tanzsportverband (DTV) verleiht für tanzsportliche Leistungen das Deutsche Tanzsport-Abzeichen (DTSA) als Auszeichnung für gutes Tanzen und körperliche Fitness.

Verliehen wird das Abzeichen in:

BRONZE nach der ersten erfolgreichen Abnahme
Erforderlich: 3 Tänze mit 4 Figuren

SILBER an Inhaber des bronzenen Abzeichens nach einer weiteren erfolgreichen Abnahme
Erforderlich: 4 Tänze mit 6 Figuren

GOLD an Inhaber des silbernen Abzeichens nach einer weiteren erfolgreichen Abnahme
Erforderlich: 5 Tänze mit 8 Figuren

GOLD MIT KRANZ an Inhaber des Abzeichens in Gold nach zwei weiteren erfolgreichen Abnahmen

GOLD MIT KRANZ + ZAHL nach 10, 15, 20, ... Abnahmen

Die Tänze des DTSA sind:

STANDARDTÄNZE: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox, Quickstep
LATEINTÄNZE: Samba, Cha Cha, Rumba, Paso Doble, Jive
NEW VOGUE TÄNZE: New Vogue Slow, Quick und Tango, Australian Waltz,
SONSTIGE TÄNZE: Discofox, Salsa, Tango Argentino etc.

Die zu tanzenden Tänze können von den Paaren frei gewählt werden und für ganz ehrgeizige Paare besteht auch die Möglichkeit, eine Prüfung in bis zu zehn Tänzen abzulegen. Die Haupt-Bewertungskriterien sind Musik (Takt, Rhythmus), Balance und Bewegung (Choreografie, Bewegung in der Musik etc.).

Das DTSA wurde 1970 in Mainz aus der Taufe gehoben und inzwischen haben mehr als 120.000 Tänzerinnen und Tänzer die Prüfung abgelegt. Beim DTSA geht es darum, die Freude an der Bewegung nach Musik zum Ausdruck zu bringen und die Gelegenheit zu nutzen, beim "schönsten Hobby für Zwei" auch noch einen Leistungsnachweis erbringen zu können.

Die DTSA-Abnahme im Tusculum erfolgt einmal im Jahr und unsere Paare werden selbstverständlich perfekt durch unsere Trainer auf diese Abnahmen vorbereitet, so dass ein Bestehen der "Prüfung" sicher nicht gefährdet ist.

Diese Abnahmetage werden i. d. R. von einem geselligen Beisammensein, mit viel Tanz, auch für die nichtteilnehmenden Paare, gemeinsamen Essen und Ehrungen begleitet und alle Mitglieder freuen sich jährlich auf diesen tollen Tag.